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Warum
bist gerade DU ein Psychopathenmagnet?
Du kennst das: Du lernst jemanden kennen, verliebst Dich
möglicherweise sogar, und nach einiger Zeit stellst Du
fest: Du bist mal wieder an eine 'Psychopathin' bzw.
einen 'Psychopathen' geraten.
Aber warum passiert Dir das immer und immer wieder?
Warum ziehst Du diese Menschen so an, die Dir eigentlich
gar nicht gut tun? Und warum bemerkst Du es oft erst,
wenn es zu spät ist und Du vielleicht schon Dein Herz
an sie verloren hast?
Dies kann unzählige Gründe haben. Hier nur ein paar
von Ihnen*.
Vielleicht erkennst Du Dich ja darin wieder...
1. möglicher Grund:
Du bist selbst ein kleiner Psycho...
Bevor Du den Kopf
schüttelst, überlege mal genau, ob Du nicht vielleicht
selbst einen kleinen psychischen Knacks haben könntest.
Es gibt Studien, die behaupten, dass 25 % aller
erwachsenen Deutschen eine psychische Störung haben.
Das heißt NICHT, dass ein Viertel der Deutschen
krankhaft Geistesgestört sind. Aber viele haben eben in
ihrer Kindheit aufgrund des Elternhauses, der Erziehung,
des Umfeldes oder durch negative Erfahrungen einen
gewissen 'Knacks' erlitten.
So ist ja zum Beispiel bekannt, dass viele Männer in
ihrer Partnerin eine Art 'Mutterersatz' suchen und
erwarten, dass die Frau ihnen die gleiche Art von Liebe
entgegenbringt, wie einst die Mama. Andere bekamen als
Kleinkind vielleicht vorgelebt, dass man durch Dominanz
gewisse Ziele erreichen kann und leben dies als
Erwachsene aus, in dem sie cholerisch werden. Wer
seine(n) Ex-Partner(in) schon mal in Flagranti beim
Fremdgehen erwischt hat, wird fortan vielleicht
krankhaft misstrauisch und eifersüchtig.
Und und und...
Wenn Du also vielleicht selbst einen gewissen 'Knacks'
hast (was nicht unbedingt gleich krankhaft im
medizinischen Sinne sein muss), könnte dies der Grund
dafür sein, dass Du unbewusst Menschen interessant
findest, die einen ähnlich gelagerten 'Schaden' haben.
Denn wie die Redewendung so schön sagt: gleich und
gleich gesellt sich gern.
2. möglicher Grund:
Du bist ein Therapeuten-Typ...
Viele Menschen haben
eine Art 'Helfersyndrom'. Sie fühlen sich gut, wenn sie
anderen helfen können, hören gerne zu, sind gerne für
andere da und denken manchmal sogar an andere mehr, als
an sich selbst. Das mag eine sehr löbliche Eigenschaft
sein. Leider kann sie aber auch dazu führen, dass man
sich in Freundschaften und Partnerschaften leicht von
anderen ausnutzen lässt. Und es kann wohl auch dazu
führen, dass man sich unbewusst für Menschen
interessiert, die charakterlich und/oder psychisch etwas
kompliziert oder gar 'psychopathisch' sind. Weil man
sich innerlich denkt: "ach, das kriegen wir schon
hin. Die/den peppel ich schon auf".
In der Regel wird es aber leider nur selten
funktionieren, dass man für eine andere Person Partner
und Therapeut gleichzeitig ist (das Therapieren sollte
man doch besser den Fachleuten überlassen). Und so
stellt man dann nach einiger Zeit unweigerlich fest,
dass man wieder nur ein 'Psychopathenmagnet' war, ohne
selbst einen größeren Nutzen von dieser Beziehung
gehabt zu haben.
3. möglicher Grund:
Du hast es schwer, auf 'Nicht-Psychopathen'
zu treffen...
Wie oben schon
erwähnt, leiden in unseren Breitengraden mittlerweile
erschreckend viele Menschen an psychischen Störungen.
Dies hat sicher viele Ursachen. Angefangen bei Stress,
Druck und Mobbing auf der Arbeit, über finanzielle
Probleme, familiäre Anspannungen, bis hin zu den
unzähligen Wunden, die die Liebe schlagen kann.
Während es früher nicht unüblich war, dass eine
Beziehung ein Leben lang hielt und man in der Firma, in
der man schon die Ausbildung machte, auch in Rente ging,
ist es in der heutigen schnelllebigen Zeit (in der man
schnelllebig mit drei l schreibt) eher üblich, Jobs und
Beziehungen so häufig zu wechseln, wie früher die
Unterhosen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber
auch nur schwer zu ändern.
Durch die Tatsache, dass ab der Pubertät fast jeder in
Herzensangelegenheiten unzählige Verletzungen
einstecken muss, führt jede gescheiterte
Beziehung und jeder Liebeskummer zu einem weiteren
kleinen psychischen 'Knacks'. Nach dem Motto "beim
nächsten Partner wird alles anders", weiß man nach
und nach immer besser, was man in einer Beziehung will
und vor allem nicht mehr will. Man wird somit
wählerischer und vorsichtiger.
Somit wird es aber auch immer schwieriger, den für sich
passenden Partner zu finden, weil ja fast JEDER schon so
viele mentale Narben und psychische 'Macken' angesammelt
hat, dass man immer öfter auf solche Menschen trifft,
die uns 'psychopathisch' erscheinen. Vielleicht sind
diese vermeintlichen 'Psychopathen' oft aber selbst nur
verletzte Seelen, die bestimmte Schemata und
Charaktereigenschaften bei einem Partner nicht mehr
zulassen möchten. Es ist demnach nicht immer leicht,
DEN Partner zu finden, der die gleichen Macken hat, wie
wir, und mit dem die Chemie wirklich stimmt. Das trifft
auf Freundschaften wohl ebenso zu, wie auf
Liebes-Beziehungen.
4. möglicher Grund:
Die Menschen sind zu egoistisch...
Nicht nur die
Tatsache, dass der Mensch wohl als einziges Lebewesen
dieses Planeten seinen eigenen Lebensraum zerstört und
aus Habgier, Egoismus, Neid und Eifersucht sogar bereit
ist, zu töten, zeigt, dass die meisten Menschen
zunächst einmal fast nur an sich selbst denken. Und wer
nun behauptet, nicht dazu zu zählen, der stelle sich
mal die Frage, ob sie/er jemals (aus Egoismus) eine
Stechmücke erschlagen hat, weil sie gerade nervte.
Leider scheint dieses "Es-muss-sich-alles-um-mich-drehen"-Phänomen
immer weiter verbreitet zu sein. Und wenn der andere Planet
nicht bereit ist, sich um meine Sonne zu drehen oder
sich wenigstens meinem Kosmos anzupassen, dann ist er in
meinen Augen zunächst ein mal schräg, anders, seltsam
und vielleicht ein 'Psychopath'.
Also sind vielleicht nicht alle 'Psychopathen', die wir
anziehen, auch wirklich so psychopathisch. Wenn wir
wieder mehr Toleranz, Respekt und Menschlichkeit lernen,
ziehen wir möglicherweise auch ebensolche Menschen
an... Ergo: gelegentlich mal an die eigene Nase fassen!
Sicher mag es
unzählige weitere Gründe geben, warum wir
'Psychopathen' anziehen. Aber vielleicht können wir
auch selbst etwas dafür tun, dieses zu ändern. Dazu
gibt`s HIER ein paar Tipps...
*Die hier beschriebenen
Gründe entstammen keiner wissenschaftlichen Auswertung,
sondern sind die zu diesem Thema verfassten Gedanken des
Buchautors, Musikers und Texters Manfred
Hilberger.
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